7 Schritte zur Freiheit

Ich bin sicher, du hast schon Mal von dem Zitat gehört "Du sind der Schöpfer deiner Realität". Hier ist ein kleiner Tipp: Glaub dran!

Ich habe Jahre gebraucht, um das endlich zu realisieren. Denn es schien immer, dass nur einige Auserwählte, die mit außergewöhnlichem Talent oder mit superreichen Eltern gesegnet waren, bekommen, was sie wollten. Aber schau dich um, wir sind in der privilegiertesten Zeit überhaupt. Besonders, wenn du, wie ich vermute, irgendwo in der westlichen Welt lebst. Die Tatsache, dass du dies entweder von deinem Laptop, deinem Tablet oder deinem Smartphone liest, macht dich Teil einer sehr privilegierten Gemeinschaft. Wir sind alle in derselben Position und die meisten von uns haben die gleichen Möglichkeiten. Es ist nur eine Frage der Priorität oder vor allem der Denkweise!

Ich lebe und atme zwar diese Mentalität voll und ganz, aber es scheint je mehr Möglichkeiten ich habe, desto verwirrter bin ich. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ICH auf dem Fahrersitz bin und das Steuer in der Hand halte. Obwohl mir all diese Möglichkeiten große Freiheiten bringen, erfordern sie gleichzeitig viele Entscheidungen. Und Entscheidungen zu fällen sind für den Kopf enorm anstrengend. Zumindest für viele junge Menschen, die noch alle ihre Träume und Hoffnungen haben. Ich zähle mich auch zu diesen. Das ist ein Syndrom unserer Generation. Es gab noch nie eine Zeit in der junge Menschen so viele Möglichkeiten hatten wie jetzt. Ich meine, wenn ich wollte, könnte ich morgen um die Welt segeln, Schildkröten pflegen oder Gemüse auf den Feldern in Neuseeland ernten. Ich könnte auch vietnamesischen Kindern Englisch unterrichten, Freiwilligen-Hilfe im Öko-Landwirtschaftsschutz im zentralen Hochland von Costa Rica bieten oder Yogakurse in Bali geben. Oder mit etwas Geld könnte ich auch herumreisen, mit Orcas in Norwegen schwimmen oder Grizzlies in Alaska einen Gute-Nacht-Kuss geben. Oder falls ich, und das ist normalerweise nicht der Fall, Stechmücken vermisse, wäre es auch absolut möglich in Venezuela mit einem Kajak durch den Dschungel zu paddeln (was eigentlich sehr cool klingt, wenn Insekten mein Blut nicht so sehr lieben würden!).

Diese Dinge existieren alle und sind mir das ein oder andere Mal sicherlich schon durch den Kopf gehüpft. Ich könnte auch meinen sicheren Job als Grundschullehrerin behalten, Geld sparen, mehr Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln, ein Erwachsener sein (oder es zumindest versuchen - ich war noch nie sehr gut darin). So wäre ich bei meinen lieben Freunden und Familie, könnte in den atemberaubenden Bergen meines Heimatlandes wandern gehen und durch den wöchentlichen Bauernmarkt schlendern, leckeres Essen kochen und den Alltag leben. Ich könnte nochmals studieren oder mein eigenes Geschäft gründen…meine Liste scheint unendlich zu sein.

Und wenn ich mir bewusst werde, dass ich all diese Optionen tatsächlich habe, fühle ich mich so dumm. Als ob die Welt keine größeren Probleme hätte. Tatsache ist jedoch, dass viele Menschen in unserer Welt mit psychischen Problemen konfrontiert sind gerade weil sie nicht wissen wohin sie gehen sollen oder was sie mit ihrem Leben anfangen wollen.

Um dieser Welt zu dienen, muss jeder herausfinden, was ihn zufrieden stellt. Sehe ich mich in einem Büro als Creativ-Director, helfe ich Menschen bei ihren gesundheitlichen Problemen oder tue ich das, was ich bereits studiert habe? Ernte ich Nahrungsmittel, verkaufe ich Produkte oder baue ich Häuser? Was auch immer es ist! Ich weiß einfach zu gut, dass es leichter gesagt ist als getan. Wie du gerade gelesen hast, sind die Möglichkeiten endlos. Ich bin mir sicher, dass deine Liste genauso lang ist wie meine. Also wo um alles in der Welt sollen wir überhaupt anfangen.

Dinge, die ich auf meinem Weg gelernt habe und die mir in der Vergangenheit schon sehr geholfen haben (und ich bin definitiv kein Experte - ich teile einfach meine Erfahrungen) sind:

Schreibe JEDEN Tag in einem Tagbuch (Journal)

Träume, Ängste, Gefühle und Erfahrungen aufzuschreiben hilft, die Dinge in die richtige Perspektive zu rücken. Besonders in Situationen, in denen du dich wirklich festgefahren und verloren fühlst. Ich kann diesen Punkt nicht genug hervorheben. Gedanken zu Papier zu bringen, macht sie bereits etwas realer. Somit kann man entweder Sorgen und Ängste loslassen oder Wünsche und Visionen manifestieren. Versuch’s einfach mal mit 5 Minuten am Tag, am Besten gleich nach dem Aufstehen.

Stell dir ein Vision Board auf, um dich zu motivieren

Ein Vision Board über meinem Schreibtisch hängen zu haben war im letzten Jahr so inspirierend und motivierend, dass ich mich entschied, ein neues für das neue Jahr zu kreieren. Ich gestalte einen großen Rahmen mit Bildern von Orten, Situationen und Gefühlen, die ich erleben möchte, und füge dann einige motivierende Zitate und Wörter hinzu. Auf diese Weise behalte ich meine Ziele im Auge und erreichen diese viel wahrscheinlicher.

Träume groß - sieh die Möglichkeiten

Groß träumen ist unerlässlich. Denn wenn man nicht groß träumt, wie soll dann die Motivation kommen, auch nur den kleinsten Schritt zu tun? Motivation ist der Schlüssel. Wenn deine Träume zu weit entfernt scheinen, dann lass mal dein Ego weg (your ego is a bitch anyway!). Ein großartiges Zitat von Buddha, das im letzten Jahr an meiner Wand hing, lautet: „Was du denkst, wirst du - was du fühlst, ziehst du an - was du dir vorstellst, erschaffst du.“ Lies es nochmals. Und jetzt noch einmal. Lass es richtig einsinken. Deine Gedanken sind so mächtig - unterschätze das nie!

Lies Bücher, die dich inspirieren

Das Lesen von Büchern hat mein Leben grundlegend verändert. Ich war in der Vergangenheit nie wirklich ein großer Leser, aber ich wurde einer, als mir klar wurde, dass es mehr als Romane, Thriller oder Fantasy-Bücher gibt (von denen ich bisher kein Fan war). Mein erstes und immer noch liebstes Buch über Selbstfindung und spirituelles Erwachen ist „The Alchemist“ von Paolo Coelho. Es ist einfach genial (wie auch viele andere seiner Bücher!).

Andere großartige Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, sind

"Big Magic" von Elisabeth Gilbert ("Eat, Pray, Love" ist auch toll! Das Buch - nicht der Film)

"Gespräche mit Gott" und "Freundschaft mit Gott" von Neal Donald Walsch

"Eine neue Erde" von Eckart Tolle

Und es gibt so viele mehr! Beginne einfach irgendwo und lass dich faszinieren, wie viel Spaß es machen kann, die Ideen und Konzepte der Autoren zu verinnerlichen. Hör nie auf zu lernen, denn Lernen heisst wachsen.

Eine Haltung der Dankbarkeit

Jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, schreibe ich die Dinge auf für die ich an diesem Tag besonders dankbar war. Dies können Dinge sein wie „20 Minuten Yoga vor der Arbeit“, „einen Freund treffen“, „eine köstliche Tasse Cappuccino trinken“ oder „in der Natur spazieren gehen“.

Höre auf dein Herz

Wenn der kleinste Drang von deinem Herzen ausgeht (oder für manche eher dem Magen), dann zweifele nicht an diesem Gefühl. Hör aufmerksam zu und erkenne, was es mit dir macht. Erfreut es dich oder belastet es dich. Fühlst du Schmetterlinge der Aufregung oder einen Schauer der Angst? In jeder Situation wählst du immer zwischen zwei starken Kräften: LIEBE oder ANGST. Was ist die zugrunde liegende Kraft, die dich auf die eine oder andere Seite zieht?

VERTRAUE darauf, dass dich deine Intuition an die Unvorstellbarsten Orte bringen kann.

Vertrauen ist eines der stärksten Gefühle, die ich kenne. Wenn ich vertraue, fühle ich mich ruhig und friedlich. Ich weiß, dass das Leben für mich arbeitet, nicht gegen mich. Jede Situation ist perfekt, so wie sie ist. Entweder wir gewinnen oder wir lernen. Vertraue also auf das Universum, auf Gott, auf die Natur, auf die Liebe, auf dich selbst… wie auch immer du die Kraft nennen willst. Vertraue und lass los. Alles soll sein.

Ich würde sagen, das sind die Anfängerschritte in Richtung einer reichhaltigen Denkweise und werden dich deinen Träumen näher bringen.

Nun, was sind deine wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel? Machst du schon das eine oder andere davon? Dies ist ein sicherer Ort. Teil uns deine Erfahrungen mit. Man weiss nie was ein anderer Leser möglicherweise aus deinen Erfahrungen mitnehmen kann. Hinterlasse einen Kommentar, wenn du magst :-)

Danke, dass du bis zum Ende geblieben bist. Ich weiß es zu schätzen, dass du deine wertvolle Zeit hier verbracht hast.

Alles Liebe,

Ladina